Geld und Gleichgewicht

Ich halte die immens ungerechte Verteilung von Vermögen für eines der deutlichsten Symptome des aktuellen Ungleichgewichts in unserer Welt insgesamt. Da sich ein großes System nur Person für Person verändern lässt und es mir in jeder Hinsicht um die (Wieder-)herstellung von gesundem Gleichgewicht geht, hier mal meine bisherigen Erkenntnisse und Empfehlungen in Sachen chronischem Geldmangel und Mangel überhaupt. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen noch etwas Hilfreiches dabei!

Perspektivwechsel

Da gibt es den altparadigmatischen, scheinbar seriösen aber falschen Ansatz, dass ein Mensch, dem es permanent an Geld fehlt nicht mit Geld umgehen kann, nicht genug arbeitet, ein Verschwender ist oder schlichtweg zu dumm, um genug Geld zu verdienen, d.h. schlichtweg ein Versager und Loser ist… Wer dies denkt und vielleicht sogar von sich selbst glaubt…der sollte am besten sofort aufhören, diesen Artikel zu lesen. Denn das Folgende wird dann sicherlich nicht auf fruchtbaren Boden stoßen.

Der neuparadigmatische, scheinbar unseriöse aber richtige Ansatz ist, dass der Unterschied zwischen einem reichen und armen Menschen nicht durch seinen Kontostand zu definieren ist, egal, wie sehr unsere kulturelle Prägung uns das glauben macht. Wirklich reich ist jemand, der in jeder Hinsicht in der Fülle ist: das heißt sein Leben genießen kann, weil er wirklich alles hat, was er braucht: gute Gesundheit – inklusive Zugang zu guter Nahrung und sauberem Wasser, gesunde und erfüllende Beziehungen zu anderen Menschen, ein Heim an dem er sich wohl fühlt, eine Tätigkeit, die ihn erfüllt, genug Schlaf und Freude am Leben.

Weil vieles davon in unserer Welt nur gegen Geld zu haben ist, scheint es das einzige zu sein, was zählt. Tatsächlich ist es aber so, dass auch finanziell sehr vermögende Menschen ein äußerst mangelhaftes Leben führen können: ihre Gesundheit ist schlecht – oft durch zu viel zu hartes Arbeiten, sie haben wenig Freunde, weil sie kaum einem vertrauen, oft noch nicht einmal sich selbst und manchmal haben sie mehrere Wohnorte, aber kein einziges Heim. Das ist wohl kaum erstrebenswert.

Was erstrebenswert ist, ist Fülle in JEDER Hinsicht, die einen zu einem gesunden und lebensfrohen Menschen macht und dazu gehört eine beschwerdefreie Finanzsituation.

Es gilt, den Bewusstseinszustand zu verändern

In einer Sache sind sich alle Geld- und Reichtumsratgeber völlig einig: Reichtum und Fülle, wie übrigens auch Armut, spiegeln in erster Linie einen Bewusstseinszustand. Es ist ein großer Unterschied, ob man sich arm fühlt oder es nach irgendwelchen Kriterien tatsächlich ist. Erfahrene Unternehmer sagen gerne: „Wieder mal pleite, aber nicht arm.“

Unsere Gedanken und Gefühle bestimmen unsere Wahrnehmung und damit unser Leben. Unsere Einstellung hat einen direkten Einfluss auf unsere materielle Situation. Vor allem aber spielen unsere Glaubenssätze eine große Rolle: Aussagen und Überzeugungen, die sich tief in unserer Wesensstruktur verankert haben. Obwohl diese oft falsch und wir uns ihrer nicht mal bewusst sind, handeln wir danach.

Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, unsere Wesensstruktur entsprechend zu verändern. Selbst, wenn es sich dabei um unbewusste Dynamiken handelt. Allerdings haben wir unterbewusst und oftmals auch bewusst, große Widerstände gegen Veränderungen auf dieser Ebene, weil es oft bedeutet, unser ganzes bisheriges Leben und das, was wir für richtig und wahr hielten, in Frage zu stellen und altes, liebgewordene loszulassen. Das kann einem bei Glaubenssätzen oft noch viel schwerer fallen, als beim Lieblings-T-Shirt… Man muss diese Veränderung also wirklich wollen und auch glauben, dass sie möglich ist.

Dazu werden allerhand Werkzeuge angeboten. Neben entsprechender Literatur und geführten Meditationen und Übungen kann auch eine mediale Beratung oder sonst eine entsprechend orientierte Begegnung mit einem diesbezüglich kompetenten und vertrauenswürdigen Menschen hilfreich sein. Und ja, ich mache sowas auch und tu´s auch gerne, aber ich bin wirklich nicht die einzige.

Fakt ist jedenfalls, wenn wir gezielt unsere Gedanken, Gefühle und Glaubenssätze ändern, wird sich damit unser Handeln und dann unser Leben verändern.

Danken statt Klagen

Der Schlüssel zur Veränderung von Gedanken, Gefühlen und Glaubenssätzen ist die Verlagerung der eigenen Aufmerksamkeit. Es geht darum, ab sofort den Blick auf das zu richten, was man alles hat und zukünftig haben wird, statt auf das, was fehlt oder fehlen könnte. Kurz: Dankbarkeit statt Jammern.

Statt sich also permanent mit all den Gedanken zu quälen, was man bräuchte und haben müsste, denkt man erst mal an all die vielen Dinge, an denen man sich freuen kann. Selbst wenn sie noch so banal erscheinen: es geht um das gute Gefühl dabei. Auch wenn es einem nach eigenem Ermessen denkbar schlecht geht, wird es immer noch etwas geben, woran man sich freuen kann: wie die Tatsache, dass man so einen Text lesen kann, den eigenen Sinnen trauen kann, gute Freunde hat, Blumen blühen, Kinder lachen und die Sonne jeden Tag aufgeht. Usw. usf.

Diese Freude und Dankbarkeit im Bewusstsein zu verankern ist wesentlich, denn:

Je mehr wir auf etwas unsere Aufmerksamkeit lenken, umso mehr kriegen wir davon.

Wenn wir ständig daran denken, was uns fehlt – fehlt uns immer mehr. Wer ständig denkt „Das kann ich mir nicht leisten.“ wird immer häufiger Gelegenheit bekommen, das zu denken. Doch wenn wir ständig an das denken, was wir bekommen, bekommen wir davon und überhaupt immer mehr. Also liegt es nahe, sobald ein Gedanke kommt, der uns auf das hinweist, was uns angeblich fehlt oder unmöglich scheint, die eigene Aufmerksamkeit bewusst neu auszurichten: auf das was uns gut tut und uns für den Empfang der Dinge öffnet, nach denen uns wirklich der Sinn steht.

So empfiehlt sich beispielsweise in einem Geschäft, wo die Waren uns unerschwinglich erscheinen, nicht die „horrenden“ Preise innerlich zu verurteilen. Sondern den Funken innerer Großzügigkeit zu entzünden und sich vorzustellen, wie die begehrten Objekte im eigenen Besitz sind und dabei zu denken: „Wie schön dieses doch auch bei mir aussähe…“. Hilfreich sind auch Gedanken, wie: „Wunderbar, dass die schöne Ming-Vase hier steht, dann können sie die Kinder zuhause nicht versehentlich zerschlagen…“ oder „Ich freue mich wahrhaft, dass es all diese schönen Dinge grundsätzlich zu kaufen gibt…“ Wichtig ist, gute Gefühle im Angesicht des ersehnten zu haben…

Je bejahender und offener wir mit Fülle umgehen, umso schneller wird er für uns zur Wirklichkeit

Das kann noch gesteigert werden, in dem wir uns voller Freude und Sinnlichkeit vorstellen, wie wir all das schon haben, was wir gerne hätten. Dabei muss es nicht einmal nur um materielle Dinge gehen: man stellt sich beispielsweise vor, wie man bei bester Gesundheit, voller Freude und Erfüllung den besser bezahlten Job ausübt, die gemeinsame Zeit mit der Familie am exotischen Urlaubsort genießt, die wunderbare (neue) Wohnung (neu) einrichtet, die Ausbildung der Kinder mühelos finanziert usw.

Je plastischer wir uns unser Leben in Freude, Gesundheit, Reichtum und Liebesglück vorstellen können und je gründlicher und zweifelsfreier wir das genießen, umso schneller ändert sich unser Leben. Unbewusst beginnen wir dann nämlich unser Verhalten zu ändern, so dass sich die Dinge zu einer neuen Wirklichkeit und Erfahrung fügen. Und:

Je weniger wir darüber nachdenken, wie etwas geschieht und je mehr wir uns darauf konzentrieren, dass es einfach geschieht – umso schneller wird es Wirklichkeit.

Es geht um die grundsätzliche Ausrichtung auf eine verbesserte Lebensqualität. Es geht also nicht in erster Linie darum „mehr Geld“ zu haben. Wer allerdings zufrieden ist, wenn sein Kontostand höhere Zahlen aufweist und sich das plastisch und sinnlich vorstellen kann, der soll das tun. Genauso kann man sich plastisch vorstellen, im eigenen Geld zu schwimmen… Oder die eigene Umgebung mit Farbkopien von Geldscheinen zu pflastern, sich vorzustellen, sie seien echt und dabei ein starkes Gefühl unendlicher Fülle zu erschaffen…

Doch vielen ist das zu abstrakt. Tatsächlich wünschen sich die meisten sehr konkrete Dinge: mehr berufliches Einkommen, eine Fernreise, ein Fitness-Studioabo, ein neues Auto oder neue Möbel. Aber auch eine bessere Gesundheit, weniger Stress und mehr Freude im Alltag gehören dazu.

Dabei ist das Gefühl unentbehrlich für die Veränderung der Einstellung und damit für die daraus resultierende Erfahrung. Und es ist egal, ob das Gefühl echt ist, oder gespielt – es geht um die Ausrichtung der Energie dabei. Mit je mehr Gefühlskraft man die eigene Vorstellung auflädt – etwa wie bei einem guten Kinofilm – umso greifbarer wird die Erfahrung. Und nicht vergessen: gute, angenehme Gefühle erzeugen eine gute und angenehme Wirklichkeit. Tatsächlich ist es so, dass

Je besser wir uns in jeder Hinsicht vorstellen können, glücklich zu sein, umso glücklicher werden wir in jeder Hinsicht und umso glücklicher machen wir andere.

Damit wir das Entstehen der wunderbaren Zukunft nicht selber unnötig sabotieren, bedarf es etwas gedanklicher Disziplin. Das heißt: immer wenn ein negativer und beschränkender Gedanke kommt, ihn umgehend, bewusst und kreativ durch einen positiven und öffnenden ersetzen. So wird beispielsweise aus:

„Ich bin es nicht wert.“ – „Ich bin es mehr als wert!“

„Das kann ich mir nicht leisten.“ – „Das und viel mehr kann ich mir bald leisten!“;

 „Geld allein macht nicht glücklich.“ „Auch Geld trägt zum glücklich sein bei.“;

 „Geld macht gierig.“- „Geld macht großzügig

 „Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln“ – „Wer vertraut, fährt die größte Ernte ein.“

 „Geld ist die Wurzel allen Übels.“ – „Geld ermöglicht sehr viel gutes Wachstum“

„Lieber arm und glücklich, als reich und krank“ – „Am allerliebsten: reich, gesund und glücklich.“

„Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach“ – „Alles Gute darf mir zufliegen.“

 „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ – „Wer neues wagt, kann sich neues leisten.“;

 „Ohne Fleiß keinen Preis.“ – „Ohne Fleiß jeden Preis“;

 „Von nichts kommt nichts.“ „Aus nichts kommt alles.“

 Das alte miese darf gehen, das neue gute darf kommen!

 Wenn jemand aus der Bekanntschaft klagt, dass die Mieten und die Milch immer teurer werden, dass Altern unaufhaltsam ist und früher alles besser war – dann gilt es auch hier, den Fokus wieder positiv zu verändern. Man kann sich auf die  „guten Neuigkeiten und Fakten“ konzentrieren: in den letzten 100 Jahren wurden mindestens so viele Erfindungen zum Wohl der Menschheit gemacht, wie zu ihrem möglichen Schaden, Wasser ist günstiger und gesünder als Milch, und das Altern hält man auf, indem man mehr Freude als Leid empfindet. Möglicherweise gibt es viele neue Probleme – aber eben noch viel mehr neue Lösungen. Man kann selbst entscheiden, wo man seinen persönlichen Schwerpunkt setzt!

Es ist tatsächlich nur eine Frage von Wahrnehmung und Bewertung. Sorgen und Angst sind nichts anderes als eine negative Projektion der Vorstellungskraft. Doch unsere Vorstellungskraft ist mächtig: sie bestimmt maßgeblich unsere Erfahrungen. Also gilt auch hier, die grundsätzliche Aufmerksamkeit auf die guten und positiven Dinge richten – und die gibt´s immer – egal, wie schwierig es gerade sein mag.

Wir können zwar nicht immer wählen, was geschieht, aber wir können immer wählen, wie wir damit umgehen.

Die Aufmerksamkeit immer wieder positiv auszurichten ist Übungssache und erfordert Geduld. Rückschläge kommen gerade am Anfang immer wieder vor:  wenn wieder eine unvermutet hohe Rechnung im Briefkasten ist, oder eine notwendige Reparatur kostspieliger ist, als erhofft. Dann ist spontane Frustration normal. Aber es ist nicht dienlich, sich selbst oder andere dafür zu beschimpfen – das mehrt einzig den Ärger. Wenn also in der Zeitung steht, dass mal wieder ein Unternehmen schließen und Mitarbeiter entlassen muss; die Regierung die Steuern erhöht und die lokalen Schwimmbäder und Kinderspielplätze wegen finanzieller Mängel geschlossen werden, dann gilt es, die auftauchenden Bilder von Verlust und Hoffnungslosigkeit durch kreative Bilder von Erfüllung und Mut zu ersetzen. Und schon muss die Zeitungslektüre nicht mehr deprimierend sein, sondern wird motivierend: die Angestellten des Unternehmens finden sicher einen besseren Job der ihnen und der Gesellschaft noch dienlicher ist, die Politik, wie wir sie kennen führt zu ihrem eigenen Ende und danach kommt etwas Besseres. Die Schwimmbäder und Kinderspielplätze werden bald aufgrund von privaten Initiativen erneuert und verbessert wieder öffnen… Es erfordert Geduld, Mut, Disziplin und Durchhaltevermögen und sehr viel Vertrauen, aber es ist außerordentlich ergiebig. Außerdem hilft auch ein simples Mantra wie: „Jeden Tag geht´s mir besser.“ Und die altruistischere Version ist: „Jeden Tag wird das Leben schöner.“

Statt voller Angst zu zweifeln, voller Vertrauen imaginieren.

Auch die innere Haltung und die Gefühle, die man beim Bezahlen einer Rechnung hat, spielen eine große Rolle. Grundsätzlich gilt: Geld, das man für eine Rechnung bezahlt, ist nicht etwas, das einem genommen wird, sondern etwas, das man gibt, weil man dafür eine Leistung erhalten hat, für die man dankbar sein kann. Selbst die Strafgebühren für überhöhte Geschwindigkeit dienen letztlich der Sicherheit unseres Straßenverkehrs…

Und je mehr wir von ganzem Herzen geben, umso mehr können wir auch zukünftig geben – selbst wenn wir es manchmal lieber für etwas anderes ausgeben würden… Beim Spenden ist ebenfalls eine gewisse Achtsamkeit geboten: auch da spielt die eigene Einstellung eine große Rolle. Spendet man, um das eigene Gewissen zu beruhigen, oder spendet man, um den eigenen Reichtum, die Fülle zu teilen und zu mehren und/oder um andere in ihrem Sein und Tun zu unterstützen?

Es ist gut, Geld wirklich zu mögen

Bei näherer Betrachtung haben viele Menschen in unserer Kultur eine eher geringschätzige Haltung gegenüber dem Gegenstand des Geldes selbst. „Geld ist schmutzig“ heißt es oft oder „Ist ja ‚nur’ Geld“ oder „Über Geld spricht man nicht.“ Und all die vielen Worte, die für Geld benutzt werden und im Grunde Missachtung ausdrücken: „Kohle“, „Asche“, „Schotter“, „Mäuse“, „Penunzen“, Zaster – dabei sind Münzen und Banknoten zur Zeit noch unser wichtigstes Symbol für Wert.

Und zwar eines, das mit Abstand von den meisten Menschen in kürzester Zeit berührt wird und uns immer wieder miteinander in Kontakt bringt: mit Bekannten und Unbekannten, Reichen und Armen, Jungen und Alten, im In- und Ausland… Umso lohnender ist es also, wenn man sich der persönlichen Teilhaftigkeit an diesem gigantischen Austauschsystem bewusst ist und das Geld als das würdigt, was es auch ist: ein Verbindungsmittel, das, gerade weil es immer wieder den Besitzer wechselt, vielen vieles ermöglicht: zum Beispiel gute Gesundheit, Bildung, kreativen Selbstausdruck und allgemein die Verbesserung unserer Lebensqualität – wenn das die persönliche Ausrichtung beim Bezahlen ist.

Wer wahrhaft würdigen kann, führt ein würdigeres Leben.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und wollen gerne, dass die Dinge besser werden. Aber bitte so, dass sich möglichst nichts verändert. Ein unauflöslicher Widerspruch der letztlich dazu führt, dass gar nichts passiert. Doch nur wenn man bereit ist, neue Wege zu gehen und Veränderungen grundsätzlich willkommen heißt, kann auch eine neue, lebenswertere Erfahrungswelt entstehen.

Dafür muss man manchmal einen alten Job verlieren, bevor der neue, der besser bezahlt wird und erfüllender ist, auftaucht. Manchmal muss das Alte erst zu Bruch gehen, bevor das Neue und Gesündere die Nachfolge antreten kann. Manchmal geht es einem also erst mal schlechter, bevor es einem besser gehen kann…

Und manchmal erfordert dies viel Geduld, Durchhaltevermögen und Vertrauen. Dann aber kommen in solchen Situationen oft ungewöhnliche Lösungsangebote auf einen zu: von therapeutischer Unterstützung über neue Aktionsfelder bis hin zur verbesserten Neugestaltung der ursprünglichen Vision und Planung.

Wenn man sich für Überraschungen öffnet, sind tatsächlich Wunder möglich.

Schließlich gibt es jede Menge Gebete, Rituale und sonstige mehr oder weniger esoterische Praktiken, um das Gute zu mehren. Manche haben sogar gute Erfahrungen damit gemacht, ihre Wünsche in eine spaßige Reimform zu verpacken und damit ihren Verstand zu amüsieren, wenn sie beispielsweise in einer Warteschlange stehen. Hier einige Kostproben: „Stressfrei bleib ich auf dem Hocker, mein Geld verdien´ ich leicht und locker.“; „Gesundheit, Freude, Überfluss – erfahr ich täglich, auch im Bus.“; „Auf mein Konto fließt ständig Geld, und mehr Frieden wirkt in der Welt.“

Wichtig ist auch, Schulden und Schuldgefühle – weil die auf Mangel basieren – zu vermeiden. D.h. großzügig sein, aber im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, und zwar auch sich selbst gegenüber: wenn wir Geld für uns ausgeben, für etwas, das unsere Freude am eigenen Wesen mehrt, verstärkt sich dieser Fluss ebenfalls…

Singen hilft!

Und wer gerne singt, dem sei ein altes Sanskrit-Mantra, eine Art musikalisches Gebet, zur wirksamen Mehrung des Guten und zur Schaffung bedingungsloser Fülle empfohlen: Es ist die Silbe „Schriehm“ bzw. „Shreem“ oder „Shring“. Das Mantra ist so alt  und kurz, dass keine Melodie überliefert ist und es also jeder so singen kann, wie es sich stimmig anfühlt. Wichtig ist nur, dass es mindestens 108 Mal am Stück und regelmässig gesungen wird. Laut der östlichen Mystiker ist das die Zahl die benötigt wird, um etwas in die irdische Manifestation zu bringen.

Und natürlich gilt: je häufiger, desto besser – wie unter der Dusche, im Auto im Stau oder leise an der Bushaltestelle usw. Wann immer einen Gedanken des Mangels überfallen sollten, kann man Geist und Herz damit beruhigen. Außerdem kann man natürlich auch die entsprechenden Youtube Clips (einfach „shreem“ in der Suchfunktion eingeben) in einer Endlosschlaufe laufen lassen oder herunterladen… Im Übrigen klingt das Mantra auch ein kleines bisschen so wie das Klingeln der altmodischen Ladenkasse, wenn Geld hinein kommt…

Außerdem gibt´s natürlich bei Youtube noch einige andere Fülle-Mantras – folge ein jeder seiner Intuition.

Chakren reinigen!

Und schließlich habe ich gemeinsam mit meiner Forscherkollegin und Freundin Elke Pusl festgestellt, dass all unsere Klienten, die unter finanziellem Mangel litten, eines gemeinsam hatten: das Fehlen einer gesunden Verbindung zwischen der Erde und den unteren drei Chakren (Wurzelchakra, Sakralchakra und Solarplexuschakra). Außerdem ist es auch wichtig, dass die weniger bekannten Fußchakren geöffnet sind. Für jene, die nicht wissen, was Chakren sind: wir haben eine physische Seinsdimension – Fleisch und Blut, und eine metaphysische. In dieser ist für entsprechend sichtige auch unsere Energetik wahrnehmbar und die berühmten sieben körperlichen Energiezentren des Menschen, auch Chakren genannt. Ihre Reinheit und saubere Verbindung ist die Grundlage für einen gesunden physischen und metaphysischen Stoffwechsel, zu dem eben auch ein in jeder Hinsicht wohlgenährtes Sein gehört. Meditationen zur Reinigung und Verbindung der Chakren gibt es unendlich viele – für die materielle Fülle ist vor allem die Reinigung und Stabilisierung der Verbindung der unteren drei wichtig – aber für ein Wohlbefinden auf ALLEN Ebenen ist das gute Funktionieren aller Chakren unentbehrlich. Weitere Information zu den Chakren und ihrer Bedeutung gibt es unendlich viel on- und offline.

Weiterführende Literatur

Und ausnahmsweise mal eine Literaturliste, aus Dankbarkeit zu diesen Autoren, die meinen Erkenntnisprozess in jeder Hinsicht bereichert haben und vielleicht auch dem werten Leser weiterhelfen können:

Chopra, Deepak: Die sieben spirituellen Gesetze des Erfolges

Ponder, Catherine: Die dynamischen Gesetze des Reichtums

Roads, Michael J.: More than Money, true Prosperity A Wholistic Guide…To Having it All (E-Book)

Wattles, Wallace D.: Die Wissenschaft des Reichwerdens

Wilder, Barbara: Money is Love

 

Seelenpartner – Ideal? Mythos? Wirklichkeit?

Lange dachte ich, der Seelenpartner sei vor allem ein romantisches Ideal: das, was der Prinz für Cinderella ist – die Erlösung von einer traurigen Vergangenheit… oder Baucis für ihren Philemon…die aufgrund ihrer tiefen Liebe zueinander  die Gnade des gleichzeitigen Sterbens erfahren durften… oder Romeo und Julia – die trotz aller Widrigkeiten zueinander zu kommen… und – anders als bei Shakespeare  – natürlich dann idealerweise auch bitte zusammen lebendig bleiben dürfen!

In jedem Falle ein ziemlich ewig glückliches Miteinander in diesem Leben und anderen, mit tirilierenden den Vögeln und jubilierenden  Engeln oder umgekehrt  und natürlich ganz viel Sonnenschein… Oder so ähnlich.

Da wir Menschen und aus unserer Perspektive keine fiktiven Figuren sind und uns also in weit menschlicheren, alltäglichen und weniger romantischen Gefilden bewegen…ist das auf der Ebene nichts als ein illusorisches Konzept.

Das gilt auch für all die verquasten Vorstellungen von einstmals vereinten Seelen, die sich dramatischerweise plötzlich „spalten“ und ihrem ewigen Glück ein Ende setzen mussten und nun einsam, verirrt und verwirrt, von ewiger Sehnsucht getrieben, dazu verdammt sind, einander in den Weiten des Multiversums und unendlichen Zeiten zu suchen… Das ist schlicht esoterischer Kitsch.

Und es gibt sie doch

Doch damit hat sich die Sache nicht erledigt. Denn viele Menschen sprechen nicht nur von ihrem idealen Partner als ihrem Seelenpartner, sondern auch von ihrem realen Partner. Für sie ist ihr Partner ihr Traumpartner und ihre Partnerschaft/Ehe hat die Qualitäten, nach der sich viele Singles so sehr sehnen: geistige, emotionale, spirituelle und körperliche Kompatibilität und Harmonie, übereinstimmende Wertesysteme und Lebensentwürfe, selbstverantwortliches, aber auch fürsorgliches Handeln, inspirierte Monogamie, guter Sex, finanzielle Beschwerdefreiheit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Geborgenheit und Stabilität usw. usf – und natürlich immer wieder Freude an der Existenz des anderen und dem Erhalt der Beziehung.

Einer Seelenpartnerschaft werden auch bestimmte magische Qualitäten zugeordnet, die nicht unbedingt von Anfang an da sind, sondern sich auch entwickeln können.  Wie das Gefühl, beim Blick in die Augen des anderen „zuhause zu sein“, oder gelegentliche Telepathie oder das Erkennen, dass es tatsächlich einen gesunden Mittelweg gibt, zwischen Unabhängigkeit und Co-Abhängigkeit, nämlich die gesunde Interdependenz.

Das gute an dieser Auffassung ist, dass all dies eine Beziehungsqualität beschreibt, die also nicht abhängig von bestimmten Menschen ist, sondern im bewussten Miteinander entstehen und gestaltet werden kann. Damit sind mehrere Seelenpartnerschaften in einem Leben möglich, sogar bei Liebesbeziehungen und jede Partnerschaft kann zu einer Seelenpartnerschaft ausgebaut werden – wenn beide das wollen.

Und so wird in vielen Diskussionen über Seelenpartnerschaft betont, dass es nicht ausreicht, eine schier magische Anziehungskraft zum Partner zu verspüren oder zu entwickeln…sondern dass eine gemeinsame Alltagstauglichkeit, eine gemeinsame Bereitschaft an der Beziehung zu arbeiten; und an und mit ihr zu wachsen unerlässlich sind, um eben jene magischen Qualitäten zu entwickeln.

Das gilt nicht nur für romantische Liebesbeziehungen

Aus der Sicht der höheren Weisheit und in der Spiritualität hat eine sogenannte Seelenpartnerschaft noch weitere Aspekte, die sich nicht nur auf Liebesbeziehungen beschränkt. Nach Auffassung der geistigen Welt beschreibt Seelenpartnerschaft vor allem die Qualität der Verbindung zweier Menschen, die gemeinsam einer besonderen Aufgabe nachgehen wollen. Zu diesem Zweck ist es manchmal sinnvoll, eben nicht als Liebespaar zu inkarnieren, sondern als Geschwister, oder Elternteil und Kind oder Freunde, oder Geschäftspartner… Spektakuläre Repräsentanten dieser Art von Seelenpartnerschaft sind beispielsweise Winston Churchill und Adolf Hitler.  Teil ihres gemeinsamen Seelenplans war es, eine wichtige Rolle in der Welt- und Bewusstseinsgeschichte zu spielen.

Diese Begegnungen und Beziehungen sind vorherbestimmt und wenn die Betroffenen dieser vorgeburtlichen Absprache aus dem Weg gehen, können sie seelisch erkranken. Ganz besonders dann, wenn ihre Partnerschaft an eine höhere Frequenz angeschlossen ist, die auch auf andere wirken kann und soll und dem besonderen Schutz und der Unterstützung der geistigen Welt untersteht.

Zwillingsflammen oder Dualseelen

Unter den Seelenpartnerschaften gibt es die Besonderheit der sogenannten Zwillingsflammen- oder Dualseelenverbindung. Diese Beziehungen entstehen zwischen Menschen, die aus derselben Seelengruppe heraus in unser duales Universum inkarniert sind, in ihrem Ursprung jedoch eins sind. Um eine gewisse Erfahrungen zu machen, die nur durch die Aufteilung möglich sind, inkarnieren sie als einzelne, scheinbar getrennte, Wesen. Eine Zwilllingsflammenbegegnung ist außerdem nicht unbedingt in jedem Leben vorgesehen. Denn Teil des Seelenplans kann auch sein, eben nicht gemeinsam zu inkarnieren oder sich zu begegnen, damit Erfahrungen der Trennung voneinander gemacht werden können.

Begegnen sich jedoch Mitglieder derselben Seelengruppe – die Mitgliederzahl variiert zwischen zwei und neun – erkennen sie sich meist an einer unerklärlichen Vertrautheit. Man kann im Laufe seines Lebens auch mehreren von ihnen begegnen. Und nicht immer muss dies eine romantische Liebesbeziehung zur Folge haben. Doch in jedem Fall ist der Kontakt meist sehr intensiv.

In der Regel ist so, dass wenn ein Mensch die Sehnsucht nach einem Seelenpartner oder gar seiner Zwillingsflamme hat, dann ist diese Begegnung auch in ihrem aktuellen Leben vorgesehen, denn sonst gäbe es das Bedürfnis danach erst gar nicht. Für die Begegnung bedarf es in der Regel einer gewissen Reife und deswegen sind Begegnungen vor dem vierzigsten Lebensjahr eher selten,  sind jedoch bis ins hohe Alter möglich.

Liebespaare, die aus Zwillingsflammen bestehen, zeichnen sich oft durch folgende Eigenschaften aus:

  • Hellsichtige Menschen nehmen bei ihnen oft eine horizontale „Licht-8“ wahr, die das Paar permanent umströmt, wobei sich jeder von ihnen in einer der Hälfte des Unendlichkeitszeichens befindet.
  • Aufgrund ihrer hohen energetischen Kompatibilität ist ihr Sex von hoher Qualität
  • Doch genau diese Schwingungsähnlichkeit macht das gemeinsame Zeugen von Kindern unmöglich – denn dafür bedarf es eines gewissen Spannungsfeldes, einer Polarität und Unterschiedlichkeit…
  • In ihrem unmittelbaren Kontakt geht es also grundsätzlich nicht um Fortpflanzung oder das Aufziehen von Kindern – sondern um gemeinsames Erreichen und Erfahren von totaler Verschmelzung in Einheit
  • Oft entspricht der Seelenpartner nicht dem üblichen Beuteschema
  • Die Begegnung kann ein Schock sein – weil sie zutiefst erschüttert
  • Manche haben vor ihrer live-Begegnung schon von einander geträumt oder hatten Visionen
  • Die Partner spiegeln einander ihre Schatten – also unerlösten Aspekte, aber auch ihr Licht – ihre Begabungen und Talente – das kann zu höchster Harmonie, aber auch zu besonders schmerzhaften Konflikten führen. Denn die gemeinsame Aufgabe ist es, sich gemeinsam in die beste Version des eigenen Selbst zu katalysieren – jenseits aller Widerstände.

Doch nicht immer gelingt es den Beteiligten sich selbst im miteinander zu heilen und die Beziehung zerbricht. Es ist wichtig zu erwähnen, dass man ohne seine Zwillingsflamme nicht weniger oder unvollständiger ist – es ist nur so, dass man mit ihr Einheitserfahrungen machen kann, die alleine oder mit einem anderen Menschen so nicht möglich sind.

Bedingungslose Liebe ist Voraussetzung

Voraussetzung für die so oft ersehnte Begegnung mit einem Seelenpartner, insbesondere mit der sogenannten „Dualseele/Zwillingsflamme“ ist die bedingungslose Liebe zum eigenen Wesen. Denn unsere Beziehung zu uns selbst erzeugt das Resonanzfeld für einen potenziellen Partner. Und wenn wir wirklich jemanden möchten, der uns bedingungslos liebt, müssen wir uns selbst bedingungslos lieben. Und gemeinsam gilt es dann, diese Liebe zum Selbst und zum anderen in stetig größerem Maß zum Ausdruck zu bringen, da nun – nach der Erfahrung der Trennung – Verschmelzung und Vereinigung in der höchsten Form erfahren werden kann,

Aus noch höherer spiritueller Sicht ist auch all dies nur eine Stufe der ultimativen Einheitserfahrung. Denn in Wahrheit ist alles eins und ein einziges Bewusstsein und nichts ist außerhalb davon: jegliche Trennung ist Illusion.

Noch sind die meisten von uns noch recht weit von dieser Erfahrung im Bewusstsein, diesem gelebten Wissen, entfernt. Doch letztlich streben wir alle dahin – und die Sehnsucht nach einer Seelenpartnerschaft oder gar der Begegnung mit der Dualseele ist nur ein Ausdruck dieser seelischen Sehnsucht, die ultimative Wahrheit auf allen Ebenen unseres Seins zu erfahren.

Dies im Leben zu wollen und zu erfahren bedarf einer gewissen seelischen Reife – denn zumindest anfänglich kann eine Zwillingsflammenbeziehung weit konfliktreicher und schwieriger sein, als eine gute Seelenpartnerschaft. Oft kommt eine solche Begegnung total überraschend und erfordert eine völlige Neuordnung des eigenen Lebens, manchmal werden andere Partner dafür verlassen, Arbeitsstellen und Länder gewechselt…und andere Menschen vor den Kopf gestoßen…

Man muss das wirklich wollen

Plötzlich ist im Leben dieser Menschen nichts wichtiger, als ihr Miteinander. Das kann einerseits anstrengend sein, aber andererseits auch inspirierend: sie weisen den Weg zu einer höheren Liebe, einem vereinteren Sein – nicht in Co-Abhängigkeit, sondern in echter Harmonie. Denn wenn zwei Seelen sich bedingungslos lieben und sämtliche Ängste davor überwinden, sich im Großen und Ganzen aufzulösen, können sie mit dem Göttlichen in sich und dem anderen in Kontakt treten und machen gemeinsam die Erfahrung bedingungsloser Liebe und Einheit – jenseits aller ursprünglichen Vorstellungen davon. Zu zweit kann man damit weiter kommen, als jeder für sich allein. Tatsächlich ist es so, dass je mehr Paare miteinander diese Einheitserfahrung machen – umso mehr Frieden wird auf Erden sein.

Eine Liebesbeziehung mit einem Seelenverwandten zu führen bedarf also wirklichen Muts. Man muss das richtig wollen, dazu bereit sein und gegebenenfalls auch etwas dafür tun – was das im Einzelnen ist, ist individuell verschieden – geht aber zweifellos mit dem Sterben einiger liebgewordener Überzeugungen, gelegentlich großer Veränderungen in der Lebensgestaltung und massivem Bewusstseinswachstum einher. Denn auch hier ist beständige Mehrung der bedingungslosen Liebe – zum anderen, zu sich selbst und zum Leben überhaupt – Weg und Ziel. Wer das von ganzem Herzen will, wird es eines Tages auch erfahren, zu seinem Wohl und dem Wohl allen Seins, denn wir sind eins!

Wieso ist Gott Single?

Wie oft heißt es „Gott ist die Liebe“… und dieser Tage in denen der Papst hat verlauten lassen, dass auch geschiedene Katholiken in neuer Ehe vielleicht unter ganz bestimmten Umständen und in Absprache mit ihrem lokalen Pfarrer und der in Absprache mit seinem Gewissen…vielleicht dann doch wieder an der Eucharistie (Das Essen vom „Leib Christi“ – d.h. das Essen der heiligen Oblate) teilnehmen dürfen. Freut mich für alle, die das freut – mich persönlich interessiert in der Sache etwas anderes:

Da leben Milliarden von Christen seit angeblich 2000 Jahren mit dem Glauben an Jesus, als dem einen Sohn eines einzigen Gottes, und die Frau, die die Gnade hatte, ihn weltlich zur Welt bringen zu dürfen, war auch noch ´ne Jungfrau. Und der Vater bzw. der Heilige Geist, wird oft auf alten Gemälden als Taube dargestellt, die auf die heilige Maria hernieder… ja was eigentlich?…In jedem Fall verleiht es dem Begriff „Vögeln“ irgendwie eine ganz eigene Note. Also eine ganz einmalige und geradezu magische und natürlich heilige Sache trug sich dazu und sowas ist natürlich überhaupt nur bei Göttern möglich. Übrigens ist Jesus da in guter Gesellschaft mit anderen Götterkindern:  Kastor und Pollux wurden von Zeus in Gestalt eines Schwans gezeugt, und als Kuckuck verführte er seine künftige Ehefrau Hera und wurden je nach Mythos damit Eltern u.a. von Hephaistos und/oder Ares… In der Mythologie einiger nordamerikanischer Indianerstämme ist der „Vater der Menschheit“ ein Rabe, der sich mit den anderen Vögeln langweilte und eines Tages einen Stein ins Meer warf, aus dem sich die Welt erhob in der nun Menschen leben…

Und damit diese Vorstellungen beim gewöhnlichen Sterblichen nicht allzu viel Kopfzerbrechen erzeugen, werden einem diese einmaligen erotischen Begegnungen und Folgen als Metapher vermittelt…

Die katholische Kirche – wahrscheinlich das älteste und effektivste Macho-Unternehmen der Welt – hat jedoch immer die Ehe für alle, die nicht ganz so heilig wie ihre eigenen Mitarbeiter sind, propagiert und zwar hauptsächlich als Zeugungsinstitution zukünftiger Katholiken. Je mehr Katholiken, desto stärker die katholische Kirche… Das „Heilige Sakrament der Ehe“ ist das einzige Sakrament, dass sich ein Ehepaar gegenseitig spendet – die anderen Sakramente (Taufe und Letzte Ölung) werden vom Priester gespendet. Dennoch haben hier und da haben sicher auch ein paar kirchliche Würdenträger doch auch ihren Samen gespendet und so persönlich zur Mehrung ihrer Schafherde beigetragen. Doch genaue Zahlen sind nicht bekannt. Zu groß ist das Tabu, zu viel das, was die Beteiligten dabei verlieren würden, denn ein Priester, der das inzwischen seit fast 1000 Jahren institutionalisierte Zölibat bricht – verliert sein Amt und ist selten fähig oder ausgebildet mit etwas anderem seine Existenz zu sichern.

Wieso kein heiliges Götterpaar?

Worauf ich hier hinaus will: wenn denn die Vereinigung von Männern und Frauen für den Erhalt eines Volkes und auch ihrer Religion so schrecklich wichtig ist, warum gibt es dann keine Weltreligion die ein göttliches Paar würdigt?  Stattdessen ist die Sache mit Mann und Frau in allen Religionen ein ewiger Quell von Konflikten und glücklicherweise auch von viel Humor und Weisheit. Aber ich bin sicher, wenn Männer ohne Frauen Nachwuchs zeugen könnten,  hätten es Frauen wahrscheinlich noch viel schwerer…

Und leider bin ich auch sicher, dass es in der langen Zeit der Matriarchate nicht viel besser war. Denn vor dem Entstehen unserer aktuellen Weltreligionen gab es eine lange, lange Zeit der Menschheitsgeschichte, in der die Muttergöttin verehrt wurde.  Historische Zeugnisse aus dieser Zeit wurden lange unterdrückt, verschleiert oder absichtlich fehlinterpretiert – von männlichen Forschern und Historikern, die nicht im Leben auf die Idee kamen oder kommen wollten, dass das Weibliche tatsächlich mal höher geachtet war als das Männliche. Glücklicherweise gibt´s inzwischen doch einige sehr kluge und mutige Menschen, die sich der Erforschung dieser Tatsache gewidmet haben und ich habe gerade erst angefangen, tiefer in diese Materie einzusteigen.

Jedenfalls waren zur Zeit des Matriarchats die Frauen diejenigen, die sich um Politik, Wirtschaft, Krieg, und Recht kümmerten, während Männer zu diesen Zeiten für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig waren.

Also kann man das ganze kurz und knapp auf die Formel bringen, wie es auch einige Autoren tun: Wird ein männlicher Gott angebetet, sind die Männer an der Macht. Wird eine Göttin angebetet, sind die Frauen an der Macht.

 Was war davor?

Ich halte es für absolut möglich, dass es in noch früherer Zeit – also bevor das Pendel Richtung Matriarchat schwang  – es möglicherweise eine Zeit gab, in der die Menschheit entweder ein göttliches Paar, also männliches und weibliches gleichermaßen angebetet hat – oder es überhaupt keine Religion in dem Sinne, wie wir sie heute definieren gab, weil kein Bedarf war. Vielleicht, weil die Menschen mehr im Einklang mit den Wandlungsprozessen in der Natur waren und auch

nicht in dem uns vertrauten Maß untereinander litten und also keine „höhere Macht“ als ihr eigenes Herz und Gewissen brauchten, um einem kindlichen Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Ordnung nachzukommen. Vielleicht waren sie so liebesfähig, dass ihre Welt im besten Sinne in Ordnung war.

Ich kann nur spekulieren, aber es macht mir Spaß darüber nachzudenken, wie ein glückliches Leben als natürlicher Atheist aussehen kann.

In jedem Falle hat es in der langen Zeit des Übergangs vom Matriarchat zum Patriarchat neue Religionen gegeben, in denen es Götterpaare gab – deren Beziehungen allerdings oft heftig menschliche Dynamiken hatten: mit viel Sex und Ehebruch und jeder Menge göttlicher Bastarde. Da es sich um Götter handelte, griffen menschliche Moralansprüche nicht:

Das gilt u.a. für die Religion der alten Griechen, die der Germanen und teilweise für den Hinduismus…

Außerdem gibt´s auch jede Menge göttlicher Liebesgeschichten – und glücklicher Götterehen. Neben Göttern der Liebe (meist weiblich) und ihren Tempeln gab´s sicher auch Tempel, wo für eine gute Ehe gebetet wurde. Nach bisherigem Forschungsstand sind die zuständigen Gottheiten, die eine gute Ehe unterstützen würden Einzelgottheiten und ausschließlich weiblich…Z.B. Hera/Juno – bei den alten Griechen und Römern, Frigga bei den alten Germanen und Parvati im Hinduismus.

Und in Zukunft?

Aber die interessante Frage ist ja eigentlich, was als nächstes kommt? Sind wir als Menschheit auf ewig dazu verdammt die Pendelbewegungen von Matriarchat zum Patriarchat und wieder zurück mitzumachen?

Oder erleben wir vielleicht gerade wieder eine Zeit des Übergangs (manche sprechen schon vom „Postpatriarchat“) in der ein Stück weit das gegenwärtige bereits veraltet ist, dass uralte eine gewisse Renaissance erlebt: in gewissen Kreisen wird die Muttergöttin (wieder) verherrlicht und allgemein die Zeit ihrer Blüte wieder herbei gesehnt. Aber das ist vielleicht gefährlich – denn dann könnte das Pendel wieder ins andere Extrem schwingen.

Meine Vorstellung ist, um im Bild zu bleiben, dass das Pendel in eine ganz neue Richtung schwingen muss und wird. Ich stelle mir eine Pendelskala vor, wo rechts das männliche ist, links das weibliche, unten das männliche-und-weibliche angebetet wird und oben an beide nicht geglaubt wird.  Dann hat es zunächst den Anschein, dass keine neue Richtung eingeschlagen werden kann, weil das Pendel nicht stagnieren soll  und somit alles zum Stillstand kommt.

Aber ich glaube, es gibt eine neue Richtung…und diese ist möglicherweise ein Ausdruck unseres nächsten Evolutionsschritts: ich glaube nämlich, dass ein Pendel „nach innen“ schwingen kann. Vielleicht vergleichbar mit der Frage, aus welcher Perspektive man alle Seiten eines Würfels gleichzeitig sehen kann: die Antwort lautet, vom Innern des Würfels…

Und dieses „nach-Innen-Schwingen“ würde ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt so interpretieren, dass jeder den Glauben (wenn er ihn denn braucht) in sich selbst findet. Idealerweise sich selbst als göttlich begreift – und jedes andere Wesen eben auch. Damit würde jede Begegnung ein heiliger Akt…und der Sex könnte vielleicht auch wieder und vielleicht noch mehr als jemals, seine verjüngende, heilende, weisheitsspendende Kraft entfalten, die ihm von jeher zu eigen ist, die ihm aber im Laufe der Religionsgeschichte/n oftmals abgesprochen wurde und die entsprechenden Techniken wurden dämonisiert und/oder gerieten in Vergessenheit.

Denn guter Sex trägt zur Selbstliebe und damit zur Selbstermächtigung bei und Selbstermächtigung ist genau das, was eine Religion nicht will: sie will das Selbst jedes Menschen entmächtigen und den auch wie immer definierten aber äußerlichen „Gott/Göttin“ und seine Repräsentanten ermächtigen…

Doch ich persönlich glaube, dass ein jeder von uns göttlich ist, oder, wie es auch in der esoterischen Literatur immer wieder heißt, ein Funken des universellen göttlichen Lichts – ein einzigartiger und großartiger Teil und Ausdruck des Einen göttlichen Bewusstseins. Je bewusster sich jeder einzelne Mensch dessen wird – umso göttlicher wird unser Leben… Für jeden einzeln und für alle miteinander!

Diese Bewusstwerdung geschieht schon allenthalben und immer häufiger – wie im vorigen Blogartikel bereits erläutert.  Also ist es auch hier nicht eine Frage des ob, sondern nur eine Frage des wann – und ja, in diesen Dingen muss man in großen Zeiträumen denken können. Aber irgendwann ist unser aller Religion die Liebe…und wir sind ihre Götter, wenn wir uns denn trauen, es zu sein!

Eine neue Weltreligion?

Derzeit scheinen sich die Glaubensfronten überall auf der Welt zu verhärten: es scheint als ob Politik und Medien uns einen Krieg zwischen Glaubensgegnern suggerieren wollten, indem angeblich radikale Islamisten Glaubensanhänger der anderen Religionen aufmischen. Aber ich bin nicht davon überzeugt, dass ihre Motive ausschließlich religiöse sind. Sicherlich spielen wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle – denn Menschen, denen es wirtschaftlich gut geht, die in sicheren Verhältnissen leben dürfen und die ihr Leben genießen können, haben eher selten das Bedürfnis, dies für Kampfhandlungen im Namen ihres Glaubens aufs Spiel zu setzen.

Die Macht der Macht

Doch dieses wirtschaftliche Gefälle und die daraus resultierenden Konflikte sind wiederum das Produkt ganz anderer Überzeugungen und Konzepte, die vielleicht weniger theologisch, jedoch kulturpsychologisch durchaus Sinn ergeben: zugrunde liegt der uralte Glaube – und das schließt Anhänger aller Religionen mit ein – dass Macht der einzig gültige Wert sei. Nur dann kann man sich Wohlstand, Reichtum, Respekt, Ansehen verschaffen und die Kontrolle über das eigene Leben wahren… Insofern stimmt die Vorstellung von einem Glaubenskrieg, nur verläuft die Frontlinie nicht zwischen den alten Religionen sondern zwischen Lebensprinzipien.

Doch diese alten Prinzipien und wie sie die Lebensgestaltung von einzelnen und ganzen Völkern bestimmt haben, scheinen zu bröckeln. Und das ist nicht erst seit Kurzem. Es hat immer schon Bewegungen gegeben, die nach einem neuen Weg darüber hinaus und jenseits davon gesucht haben: wie z.B. die universalisitsche Religion der Bahais und die Flower Power Bewegung und doch scheiterten sie letztlich an den Machtstrukturen. Bisher.

Macht ist out.

Laut einiger Metaphysiker ist genau genommen das die Größe des in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend als unspektakulär bzw. als alberner Mythos geltenden Wandels vom Dezember 2012. Völlig im Einklang mit der fortwährend stattfindenden Evolution des Multiversums…erfuhren alle und alles eine energetische Veränderung und diese setzt sich beständig fort. Manche haben sie von Anfang an gespürt, andere entdecken die Zeichen jetzt und wieder andere blieben unberührt – sie werden die Auswirkungen wahrscheinlich erst in der Stunde ihres Todes oder einer neuen Inkarnation erkennen.

Diese energetische Veränderung beinhaltet eine Frequenzerhöhung in jeder Hinsicht – die Schwingungen werden grundsätzlich schneller und feiner und die langsameren, gröberen fallen zurück. Auch Gedanken und Gefühle haben messbare Schwingungen – dazu gibt es sogar medizinische Untersuchungen.  Die Hirnströme eines tibetischen Lamas, der während der Untersuchung auf Mitgefühl meditierte sprengte die Skala des Messgeräts… Und lag damit offensichtlich weit über den Messdaten jener Menschen, die beispielsweise an ihre Partner, ihre Kinder oder Sex dachten…

Liebe ist in

Die Kraft der Liebe setzt sich zunehmend in unser aller Bewusstsein durch und damit ein Wissen um Verbundenheit und das Begreifen, dass Trennung in Wahrheit eine Illusion ist, ein Wissen um die Unsterblichkeit der Seele und damit das Begreifen, dass der Tod in Wirklichkeit eine Illusion ist und das Wissen um Raum und Ewigkeit und damit das Begreifen, dass Zeit auch eine Illusion ist.

Immer mehr Menschen werden sich ihres Anschlusses an das große Bewusstseinsfeld gewahr  und auch ihren möglichen Zugriff auf das allgemeine Informationsfeld, was uns ständig umgibt. Damit in Kontakt gehen zu können, erspart jegliche Form alter, überholter Lern- und Gedächtnismethoden. Auch dieser Kontakt ist lernbar. Eine Fähigkeit die lange nur Mystikern vorbehalten war, wird immer mehr Menschen, die dazu bereit sind, zuteil. Dass immer mehr Menschen bereit sind…liegt einerseits an den bereits erwähnten Frequenzerhöhungen (die z.T. physikalisch messbar sind, z.T. bisher nur metaphysisch wahrnehmbar) und an dem Entwicklungstand des jeweiligen Menschen. Wann genau der einzelne erwachst ist wieder nur eine Frage des wann, nicht des ob.

Vielleicht vergleichbar mit – um jetzt mal ein richtig profanes Bild zu verwenden – einem Topf voller Maiskörner in Öl. Sobald das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, beginnen die Maiskörner zu platzen und werden zu Popcorn. Manche sofort, manche etwas später, manche ganz am Ende und manche gar nicht, die werden nur schwarz…die schaffen das erst in der nächsten Inkarnation…

Doch so oder so ist das die unausweichliche nächste Etappe in unserer Evolution.

Pioniere des neuen Bewusstseins

Von jenen, die diese schon erreicht haben, bewegen sich zunehmend mehr in die Öffentlichkeit, um ihre Mitmenschen zu motivieren und mitzureißen, sich ihnen anzuschließen. Diese „Pioniere des neuen Bewusstseins“ propagieren das bewusste Leben von Liebe im Jetzt und gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Sie vermitteln uns, dass die Liebe nicht nur ein Gefühl ist, sondern eine schöpferische Seinsweise.

Stellvertretend hier zwei dieser Pioniere, weil sie sich den Begriff Liebe deutlich auf die Fahnen ihres „Bewusstseinsfeldzüge“ geschrieben haben:

Der Anglo-Australier Michael Roads „erwachte“ mit 49 und ist seit dem seit über 25 Jahren als spiritueller Lehrer aktiv. Er spricht gerne davon, dass er „den Liebesvirus“ verbreitet und ist bekannt für sein stetes Verkünden von: „Wählt Liebe!“

Der junge Amerikaner Matt Kahn, der bereits als Kind „erwachte“ spricht gerne von der „Liebes-Revolution“ und erklärt auf seiner Webseite dezidiert dass er sich geehrt fühlt, dem Erwachen der Menschheit bewusst zu dienen und sein Credo ist: „Was immer entsteht, liebe es!“

Überhaupt ist „Love Revolution“ ein beliebter Begriff in den Programmen vieler spiritueller Aktivisten – mal enger, mal loser mal gar nicht mit dem Gottesbegriff verknüpft.

Beispielhaft für dieses allenthalben zu beobachtende Bewusstsein im sich neu entfaltenden Geist der Liebe ist ein Text des Amerikaners Brian Piergrossi, der ebenfalls als spiritueller Autor und Coach aktiv ist. Sein Blogtext vom 12. Februar 2012 macht seit seiner Existenz immer wieder die Runde durch das Internet, u.a. ist er als Youtube Filmchen umgesetzt und inzwischen auch mehrfach übersetzt worden. Er hat den passenden Titel: „Liebe ist die neue Religion“. Eine übersetzte Version auf Deutsch ist im Michael Roads Newsletter vom September 2014 zu lesen.

Ein wichtiger Protagonist dieser Bewegung ist auch der Deutsch-Kanadier Eckhart Tolle, dessen erstes Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen“ seit seinem ersten Erscheinen 1997 in über 30 Sprachen übersetzt wurde und auf Deutsch bereits über 20 Auflagen erreicht hat. Durch seine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Talkshow-Queen Oprah Winfrey hat er es – und damit die Bewusstseinsbewegung des Erwachens – es in den Mainstream geschafft.

Und das sind nur einige Repräsentanten aus unserer westlichen Kultur – diesbezüglich ist uns der Osten schon lange voraus. Indien hat eine jahrtausendealte Kultur des Bewusstseinserwachens und manche der indischen Yogis waren auch berufen, ihre Lehre und ihre Frequenz im Westen zu verbreiten und haben zweifellos spürbar ihre Spuren hinterlassen, z.B. die geradezu berühmten Vorreiter dieser Lehre: Paramahansa Yogananda und Jiddu Krishnamurti.

Eine Bewegung im Aufwind

Seit Jahrtausenden hat diese Bewegung nun endlich wieder einmal Rückenwind. Einen großen Beitrag dazu leistet das Internet. Zum einen als Informationsmedium, um an die bewussten Träger dieser neuen Frequenz dranzukommen, zum anderen um sich mit Gleichgesinnten zusammen zu schließen.

Das erklärt beispielsweise die wachsende internationale Popularität von „Buddha at the Gaspump“ (Etwa: Buddha an der Zapfsäule). Der Amerikaner Rick Archer, der selbst jahrzehntelang Transzendentale Meditation betrieb, sich aber schließlich aus verschiedenen Gründen davon abwandte, kam 2011 auf die Idee, Menschen zu interviewen, die ihm in ihrer gelebten Spiritualität beispielhaft und inspirierend erschienen. Seit dem interviewt er ziemlich konstant wöchentlich einen spirituell herausragenden Zeitgenossen und das mit wachsender Popularität. Diese Interviews sind sowohl auf seiner Webseite als auch auf Youtube kostenlos für jeden anzusehen und er und seine Frau finanzieren dieses Projekt allein auf Spendenbasis. Und das funktioniert, seit fünf Jahren mit wachsender Kraft! Übrigens gehörten zu den Interviewgästen bisher auch die bereits erwähnten Bewusstseinspioniere: Penny Kelly, Matt Kahn, Brian Piergrossi und Michael Roads.

Ein Schlüsselbegriff dabei ist offensichtlich Liebe

Tatsächlich ist jedoch der Begriff von Liebe in diesem Zusammenhang ein ganz anderer, als der, der uns bisher vertraut war. Denn Liebe ist die Kraft der Schöpfung – das, was unserer Existenz in Wahrheit zugrunde liegt und das, was zutiefst zu Begreifen und auszudrücken die Bestimmung unseres Wesens ist.

Tatsache ist, wir schöpfen eh die ganze Zeit – denn das, was wir denken und fühlen und worauf wir unsere Aufmerksam richten manifestiert sich. Je bewusster wir das tun, umso näher an dem, was wir eigentlich wollen. Es ist ein eigentlich, weil viele von uns noch ein massiv unaufgeräumtes Unterbewusstsein haben, aus dem heraus die eine oder andere Schöpfungsabsicht überschrieben wird…ohne dass wir es im Prozess merken, aber halt im Ergebnis. Die amerikanische Autorin und metaphysische Forscherin Penny Kelly sagt, es gibt im Prinzip nur zwei Arten von Schöpfung – egal, ob bewusst oder unbewusst: lebensdienende und lebensfeindliche. Ziel ist natürlich eine wachstumsorientierte, lebensbejahende Schöpfung zu praktizieren – in Demut vor dem Leben und in Achtung aller Mitwesen.

Das gilt für alle

Tatsächlich kann lernen und üben, bewusst zu schöpfen – es beginnt mit der bewussten Entscheidung dafür. Techniken, wie das genau geht, werden allenthalben in der Literatur, von spirituellen Coaches und im Internet angeboten – deswegen wird hier nicht weiter darauf eingegangen. In jedem Falle gibt es für jedes Budget und jedes Charakterstrickmuster einen Weg, der verständlich und anwendbar ist.

Weil uns allen in Wirklichkeit die Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden zu eigen ist – manche von uns haben es nur verdrängt oder vergessen…aber es ist jederzeit wieder aktivierbar, besonders wenn man sich dazu entschließt. Denn letztlich geht es vor allem darum: bewusst Liebe zu leben…  Und je mehr und bewusster das ein jeder von uns tut…umso mehr werden andere davon berührt und von der wachsenden Strömung früher oder später mitgerissen. Irgendwann ist die kritische Masse so groß, dass Widerstände dagegen auf Dauer keine Chance haben. Und wenn sich dies schließlich durchsetzt, wird sich unsere Welt, die bisher von Machtdynamiken geprägt war, grundsätzlich verändern: es wird eine Welt der Liebe.

Eine real werdende Utopie

Das ist das goldene Zeitalter, die große Veränderung im kollektiven Bewusstsein die in diversen esoterischen Schriften für unsere Zukunft prognostiziert wird. Nur das wann…ist eine Frage, die nicht beantwortet werden kann. Denn manche praktizieren dies schon seit langem und haben sich auch ein liebevolles Umfeld manifestiert…d.h. sie leben schon in dieser neuen Frequenz…andere stoßen erst später oder viel später, manchmal sogar erst in der nächsten Inkarnation dazu.

In jedem Falle gilt: es wird geschehen, mit jedem einzelnen Menschen, vollkommen unabhängig von der aktuellen religiösen Ausrichtung die der einzelne gerade haben mag oder nicht: die Seelen aller Menschen werden sich diesbezüglich immer weiter verbinden und vereinen!  Buchstäblich eins sein in der Liebe… Und dann ist die Liebe die mächtigste Religion von allen, die in Wirklichkeit keine Religion ist – sondern eher so etwas wie ein „Einheitsbewusstseinsfeld“ mit dem die Quantenphysik schon lange operiert, vielleicht ohne wirklich zu wissen oder zuzugeben, dass dieses Einheitsfeld genau genommen aus dem Bewusstsein aller empfindungsvermögenden Wesen besteht. Esoteriker wissen das schon lange – aber weil sie eben als esoterisch verschrien sind, hat es dieses Wissen noch nicht in die physikalischen Gleichungen der Wissenschaftler geschafft. Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit. Egal, wie man es auch dreht und meidet: am Ende siegt das Prinzip der Liebe über alle alten Glaubenssysteme die auf Macht basieren.